Warum der Mensch die Natur braucht

Menschen sind seit Jahrtausenden mit der Natur verbunden. Ob Jäger und Sammler oder Bauern – die Natur war stets unser Zuhause. In der modernen Gesellschaft haben viele jedoch diese Verbindung verloren. Studien zeigen, dass diese Entfremdung negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden hat. Zeit in der Natur hilft, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen.

Wissenschaftliche Studien zur Naturwirkung

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein Aufenthalt in der Natur Stresshormone wie Cortisol reduziert. Eine Studie der University of Exeter ergab, dass Menschen, die regelmäßig Zeit in grünen Räumen verbringen, seltener an psychischen Erkrankungen leiden. Die Natur wirkt wie ein Reset-Knopf für unser Gehirn – eine erstaunliche Erkenntnis, die uns alle betrifft.

Positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

Stressabbau durch Zeit im Grünen

Egal ob Wald, Park oder Garten – die Natur senkt effektiv Stress. Sie reduziert den Herzschlag, stabilisiert den Blutdruck und hilft uns, besser mit Herausforderungen umzugehen. Das „Shinrin Yoku“ – Waldbaden – ist ein Trend aus Japan, der weltweit an Beliebtheit gewinnt. Einfach nur in einem Wald zu sein, kann Wunder für deine mentale Gesundheit bewirken.

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Madeira; Wo steile Gipfel den wilden Atlantik grüssen

Stressabbau durch Zeit im Grünen

Egal ob Wald, Park oder Garten – die Natur senkt effektiv Stress. Sie reduziert den Herzschlag, stabilisiert den Blutdruck und hilft uns, besser mit Herausforderungen umzugehen. Das „Shinrin Yoku“ – Waldbaden – ist ein Trend aus Japan, der weltweit an Beliebtheit gewinnt. Einfach nur in einem Wald zu sein, kann Wunder für deine mentale Gesundheit bewirken.

Verbesserung der Stimmung und Konzentration

Ein Spaziergang durch die Natur erhöht nachweislich die Produktion von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen. Gleichzeitig verbessern sich deine kognitiven Fähigkeiten. Studien zeigen, dass Kinder, die regelmäßig in der Natur spielen, weniger Konzentrationsprobleme haben und kreativer sind. Check es aus, wenns dich packt : https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-023-03729-w

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Nein, dies sind keine Szenen aus Jurassic Park, sondern von der Rundwanderung von Madeira

Vorteile für die körperliche Gesundheit

Stärkung des Immunsystems

Das Immunsystem profitiert enorm von Aufenthalten in der Natur. Die frische Luft, das Sonnenlicht und die Mikroorganismen im Boden stärken unsere Abwehrkräfte. Das Risiko für chronische Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt nachweislich.

Förderung der körperlichen Fitness

Ob Wandern, Radfahren oder Joggen – Aktivitäten in der Natur halten uns fit. Das unebene Gelände trainiert die Muskeln, während die frische Luft für eine bessere Sauerstoffversorgung sorgt. Selbst sanfte Bewegungen wie Spaziergänge können deine Fitness erheblich steigern.

Welche Stoffe Bäume freisetzen und wie sie uns harmonisieren

Bäume sind mehr als nur Sauerstofflieferanten – sie produzieren bioaktive Substanzen, die eine erstaunliche Wirkung auf unseren Körper und Geist haben. Eine besonders bedeutende Stoffgruppe sind die sogenannten Terpene.

Bäume sind mehr als nur Sauerstofflieferanten – sie produzieren bioaktive Substanzen, die eine erstaunliche Wirkung auf unseren Körper und Geist haben. Eine besonders bedeutende Stoffgruppe sind die sogenannten Terpene. Diese chemischen Verbindungen, die Bäume und Pflanzen freisetzen,  dienen ihnen als Schutz gegen Schädlinge und Krankheiten. Für den Menschen haben Terpene jedoch beruhigende und heilende Effekte.

Beim Einatmen dieser Stoffe – etwa während eines Waldspaziergangs – gelangen sie in unser Nervensystem und wirken stressreduzierend. Japanische Studien zum „Shinrin Yoku“ zeigen, dass Terpene den Cortisolspiegel senken, die Herzfrequenz stabilisieren und das Immunsystem stärken. Zusätzlich fördern sie die Produktion von sogenannten NK-Zellen (natürlichen Killerzellen), die für die Abwehr von Viren und Krebszellen wichtig sind.

Ein weiterer positiver Effekt ist die Verbesserung der Schlafqualität. Substanzen wie Phytonzide, die von Bäumen wie Kiefern oder Zedern abgegeben werden, beruhigen das Nervensystem und fördern die Tiefschlafphasen. Kein Wunder also, dass wir uns nach einem Tag im Wald erfrischt und ausgeglichen fühlen – die Natur heilt uns auf eine Weise, die keine Tablette nachahmen kann.

Meine Erfahrung mit einer psychedelischen Droge und der bewusste Genuss der Natur

Ich erinnere mich an einen besonderen Moment in meinem Leben, der meine Sicht auf die Natur für immer verändert hat. Es war während einer Reise, als ich eine psychedelische Substanz ausprobierte – eine Entscheidung, die ich sehr bewusst und mit Respekt traf. Unter dem Einfluss dieser Droge erlebte ich die Natur auf eine völlig neue Art und Weise. Die Farben wirkten intensiver, die Geräusche klarer, und ich fühlte eine tiefe Verbundenheit mit meiner Umgebung. Es war, als würde ich zum ersten Mal wirklich sehen, hören und fühlen, was die Natur zu bieten hat.

Dieser Moment öffnete mir die Augen für etwas Essenzielles: Wir sind ein Teil der Natur, und sie ist ein Teil von uns. Ich erkannte, wie heilend und inspirierend sie ist – unabhängig von äußeren Einflüssen. Nach diesem Erlebnis wurde mir bewusst, dass ich die Natur auch ohne den Konsum von Drogen genauso tiefgreifend genießen kann. Die intensiven Eindrücke, die ich damals gesammelt habe, kann ich heute allein durch Achtsamkeit und Präsenz in der Natur wieder abrufen.

Ein Spaziergang im Wald, das Rauschen der Blätter oder der Duft von frischem Moos reichen völlig aus, um dieses Gefühl der Verbundenheit zurückzubringen. Die Natur bietet uns alles, was wir brauchen, um uns zu zentrieren, zu entspannen und neue Energie zu tanken – wir müssen nur lernen, sie bewusst wahrzunehmen und auch wertzuschätzen.

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FAQs: Häufig gestellte Fragen zur Zeit in der Natur

1. Wie viel Zeit sollte ich in der Natur verbringen?
Schon 20–30 Minuten täglich können positive Effekte haben. Optimal sind jedoch 2 Stunden pro Woche, um den vollen Nutzen zu genießen.
Wie sagt es der Arzt? Bringt es nichts, erhöhen Sie die Dosis! Spüre in dich hinein wie viel du benötigst.

2. Kann Zeit in der Natur Depressionen lindern?
Ja, Studien zeigen, dass regelmäßige Naturerlebnisse die Stimmung verbessern und Symptome von Depressionen reduzieren können.

3. Ist ein Park genauso effektiv wie ein Wald?
Jeder Aufenthalt im Grünen ist wertvoll, aber Wälder haben durch ihre Ruhe und ihre besondere Atmosphäre oft eine stärkere Wirkung.

4. Was kann ich tun, wenn ich in einer Stadt wohne?
Auch in Städten gibt es viele Möglichkeiten: Besuche Parks, starte mit Urban Gardening oder mache Ausflüge in die Natur an Wochenenden.

5. Kann Natur auch bei Kindern mit ADHS helfen?
Ja, die Natur wirkt beruhigend und fördert die Konzentration, was besonders bei Kindern mit ADHS hilfreich sein kann.